Blog · Dezember 2025

Neu in TaskMaker 1.2: Bildanalyse – Aufgaben aus Fotos & Screenshots

TaskMaker kann jetzt auch Bilder auswerten: erst lokal per OCR, und nur wenn nötig (und mit Einwilligung) optional über OpenAI – inklusive Aufgaben aus dem Bildkontext.

Wofür ist das gut?

Viele Aufgaben stehen nicht als Text in einer E‑Mail, sondern „verstecken“ sich in Fotos oder Screenshots: Einkaufszettel, Whiteboard‑Fotos, Paketaufkleber, Notizen, oder einfach ein Foto vom Schreibtisch.

So funktioniert die Bildanalyse

  1. Lokal (auf dem Gerät): TaskMaker versucht zuerst, Text im Bild mit Apple Vision zu erkennen (OCR).
  2. Optional mit OpenAI: Wenn lokal kein brauchbarer Text erkannt wird, fragt TaskMaker (wenn Sie nicht bereits zugestimmt haben), ob das Bild an OpenAI übertragen werden darf.
  3. Fallback „Szene → Aufgaben“: Falls auch OpenAI keine brauchbaren Aufgaben aus Text findet, kann TaskMaker Aufgaben aus dem Bildkontext ableiten (z. B. „unordentlicher Schreibtisch“ → „Schreibtisch aufräumen“).

Import‑Wege (iOS & macOS)

  • iOS: Foto aufnehmen (TaskMaker speichert das Foto anschließend in „Fotos“), Datei auswählen, Zwischenablage, Teilen (Share Sheet).
  • macOS: „Aus Fotos“, Datei auswählen, Drag & Drop, Zwischenablage.

Datensparsamkeit & Einwilligung

  • Vor einem Upload wird das Bild auf eine maximale Kantenlänge von 2048 Pixel skaliert (Seitenverhältnis bleibt erhalten).
  • Die Übertragung von Bildern an OpenAI passiert nur mit separater Einwilligung (im Datenschutz‑Dialog per Schalter).

Mehr Details und die vollständige Beschreibung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Blog · Dezember 2025

Mein Morgen-Life-Hack: To-dos sprechen statt tippen

Unterwegs Aufgaben einsprechen, später automatisch als echte To-dos in Apple Erinnerungen haben – ohne Tippen.

Illustration: Sprache zu Aufgaben

Der Tag beginnt früh. Eine Tasse Tee in der Hand, unterwegs zur Arbeit, etwa 30 Minuten Zeit – eigentlich Leerlauf. Früher habe ich versucht, mir meine Aufgaben zu merken oder sie hastig ins Handy zu tippen. Meist mit mäßigem Erfolg. Heute starte ich den Tag anders.

Während der Fahrt spreche ich einfach alles ein, was mir für den Tag durch den Kopf geht: Aufgaben, Erinnerungen, lose Gedanken. Dafür nutze ich ein kleines, hochwertiges Aufnahmegerät aus der Feder eines schwedischen Design-Studios. Es fühlt sich fast wie ein modernes Diktierband an. Ein Knopfdruck, klare Aufnahme, kein Ablenkungsfaktor. Ich rede frei, ohne Struktur, ohne Filter.

Am Ende der Fahrt ist alles „auf Band“.

Von gesprochener Liste zu echten To-dos

Zurück am Schreibtisch öffne ich TaskMaker. Die WAV-Datei ziehe ich einfach in die App – oder wähle sie aus. TaskMaker übernimmt den Rest.

Aus der Audioaufnahme werden automatisch strukturierte Aufgaben:

  • klare To-dos
  • erkannte Fälligkeiten
  • zusätzliche Notizen

Diese Aufgaben landen direkt in Apple Erinnerungen. Genau dort arbeite ich ohnehin, weil sich meine Aufgaben so zuverlässig und ohne Zusatzaufwand über alle Geräte synchronisieren – iPhone, Mac, iPad. Egal wo ich gerade bin, meine To-dos sind immer aktuell.

Ich sehe meine Aufgabenliste für den Tag, ohne sie je manuell geschrieben zu haben. Kein Abtippen, kein Sortieren, kein Chaos.

Warum das so gut funktioniert

Dieser kleine Workflow ist für mich ein echter Produktivitäts-Hack:

  • To-dos per Sprache erfassen, wenn der Kopf noch frei ist
  • Aufgaben automatisch erstellen, statt sie manuell zu pflegen
  • Apple Erinnerungen nutzen, weil sie sich nahtlos über alle Geräte synchronisieren
  • Strukturiert in den Arbeitstag starten, direkt nach dem Ankommen

Gerade morgens ist das entscheidend. Tee trinken, Gedanken sammeln, Aufgaben festhalten – und dann ohne Umwege loslegen.

Fazit

Manchmal braucht es keinen großen Plan, sondern nur einen guten Ablauf.

To-dos unterwegs einsprechen, automatisch analysieren lassen und strukturiert in den Tag starten – einfacher geht es kaum.